am 24.03.2025

Arbeiten im Ambulant Betreuten Wohnen (ABW)

Mehr erfahren über den Arbeitsalltag in unserem Ambulant Betreuten Wohnen (ABW).

„Man plant nicht nur sein eigenes Leben“, fasst Lea Hoffmann ihre Tätigkeit im Ambulant Betreuten Wohnen (ABW) der Lebenshilfe Kempten zusammen. Was sie damit meint und wie ihr Arbeitsalltag aussieht? Lea Hoffmann hat uns mitgenommen.

„Man plant nicht nur sein eigenes Leben“, fasst Lea Hoffmann ihre Tätigkeit im Ambulant Betreuten Wohnen (ABW) der Lebenshilfe Kempten zusammen. Seit zwei Jahren arbeitet sie hier – neben ihrer Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin – als qualifizierte Betreuungshilfskraft. D.h. sie unterstützt erwachsene Menschen mit geistigen und/oder seelischen Behinderungen bei ihrem selbständigen Wohnen. Aktuell werden zwischen 40 und 45 Klientinnen und Klienten über das Ambulant Betreute Wohnen von zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut.

Die Dienstleistung des ABW basiert dabei auf Freiwilligkeit und Selbstaktion. Kurz: Sie hilft individuell bei der Alltagsbewältigung. Ergänzt wird sie von Gruppenangeboten, die es ebenfalls gibt.

Gutes Vertrauensverhältnis unerlässlich

Eine der Klientinnen des ABW der Lebenshilfe Kempten ist die 36-jährige Teresa F. Sie arbeitet in einem Hotel, wohnt seit einem Jahr in einem Appartement, wird von Mutter und Bruder unterstützt, aber eben auch von Lea Hoffmann (sowie einer weiteren Mitarbeiterin des ABW). Einmal in der Woche treffen sich Lea Hoffmann und Teresa F. Sie kochen zum Beispiel gemeinsam, da Teresa F. sich im Umgang mit ihrem Herd zuhause noch nicht ganz sicher fühlt. Sie gehen auch gemeinsam einkaufen oder auf die Bank. Manchmal begleitet Lea Hoffmann Teresa F. auch zu Arztterminen. Wichtig ist, dass die beiden ein gutes Vertrauensverhältnis zueinander haben. So fand jüngst eine Prüfung im Rahmen der Ausbildung von Lea Hoffmann mit Teresa F. statt. „Das haben wir gut hinbekommen“, meint Teresa F. schmunzelnd.

„Ich bespreche mit Lea auch manche Dinge, die ich meiner Mutter nicht unbedingt sagen möchte“, erzählt sie weiter. Verschwiegenheit ist daher selbstverständlich in der aufsuchenden Assistenz / im ABW. In dem Berufsfeld gibt es unterschiedliche Möglichkeiten – von der qualifizierten Hilfs- oder Betreuungskraft wie Lea Hoffmann über bereits ausgebildeten Heilerziehungspfleger oder Erzieher bis hin zu Sozialpädagogen oder Sozialarbeitern in den Leitungspositionen. „Angenehm ist, wir können uns die Zeiten oft eigenständig einteilen“, betont Lea Hoffmann. Viele Termine finden in der Wohnung des Klienten oder der Klientin statt, auch mal bei einem Spaziergang oder einen Kaffeehaus-Besuch. Über gemeinsame Spiele wird auch das kognitive Denken unterstützt. „In der Regel ist es so, dass zwei oder drei Bezugspersonen für den Klienten da sind. Das Team wird nur selten geändert, da ein Beziehungserhalt wichtig ist“, betont Lea Hoffmann.

„Die Arbeitszeiten sind in der Regel von Montag bis Freitag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr. Zusätzlich haben wir manchmal an Wochenenden eine Art Bereitschaft und müssen dann den Anrufbeantworter abhören – aber es kommt selten vor, dass man sofort aktiv werden muss“, informiert die 26-Jährige weiter. Alle zwei Wochen ist eine gemeinsame Teamsitzung mit allen Kolleginnen und Kollegen. „Mir macht meine Arbeit großen Spaß“, fasst Lea Hoffmann zusammen. „Die Arbeit mit den Klientinnen und Klienten ist bereichernd und wir sind ein tolles Team.“

Text und Fotos: moriprint

Mehr Infos zu der Arbeit im Ambulant Betreuten Wohnen gibt es über Lena Blank (Leiterin ABW), Sankt-Mang-Platz 5, 87435 Kempten (Allgäu), Tel. 0831/202400.

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